Mond und Stern glänzen wieder

Die Jochsberger St. Mauritius-Kirche hat ihre Turmbekrönung wieder. Ein halbes Jahr lang war das Kreuz samt Kugel und Zierrat in einer Ansbacher Spenglerwerkstatt eingelagert und wurde umfassend renoviert, während die Zimmerer den maroden Dachstuhl des Kirchturms grundlegend sanierten. Am 20. April 2026 war es dann so weit: die Turmbekrönung mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn wurde von einem Kran wieder auf die Kirchturmspitze gehievt.

Das Mondgesicht und der Stern, die den Querbalken des Kreuzes abschließen, leuchten nun frisch vergoldet über dem Altmühltal. In die ebenfalls neu vergoldete Kugel unter dem Kreuz wurde eine Zeitkapsel eingelassen, die neben Dokumenten und Zeitungen aus dem Jahr 2026 auch über 30 „Briefe an die Zukunft“ von Jochsberger Kindern enthält.

Mond und Sterne am Kreuz symbolisieren gemeinsam mit der Kugel als Sonnensymbol die Herrschaft von Jesus Christus über den gesamten Kosmos.

Die Außensanierung der Kirche St. Mauritius geht damit in die letzte Phase. Die Arbeiten am Dachstuhl werden in Kürze abgeschlossen sein. Bereits an der Arbeit sind die Schreiner bei der Fenster- und Türsanierung. Mitte Mai sollen auch die Maler für die Fassadensanierung eintreffen. Der Dachstuhl des Kirchturms ist fertig saniert und wird sich im Lauf des Mais wieder aus dem Gerüst herausschälen.