Ökumene: Weltgebetstag der Frauen

 

Informiert beten - betend handeln

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Menschen weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jährlich von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. Auch in unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen in ökumenischen (=konfessionsübergreifenden) Gruppen den Weltgebetstag.

Weltgebetstag der Frauen 2018: Surinam

Weltgebetstag der Frauen 2016: Kuba

Im vollbesetzten Saal des Lutherhauses Leutershausen trafen sich zum Weltgebetstag der Frauen evangelische und katholische Gemeindemitglieder. Der bunte, abwechslungsreiche und ebenso feierliche wie fröhliche Abend war bestimmt vom diesjährigen Länderthema Kuba, in das Christa Schulz mit einem Bildervortrag einführte. Dem vom Team selbstgestalteten und -durchgeführten Gottesdienst folgte ein gut gelauntes Beisammensein an reich gedeckten Tischen. Die Speisen folgten kubanischen Rezeptvorlagen.

Fotos: Heidi Emmert

Weltgebetstag der Frauen 2015: Bahamas

Der Gebetstag 2015 entführte die Teilnehmenden in die Welt der Bahamas. Er wurde eröffnet mit einem festlichen und bunten ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Marienkirche Leutershausen, und dann fortgesetzt im Lutherhaus mit einem wunderbaren, spezialitätenreichen Abendessen, dabei Bilder und Informationen zu den Bahamas.
Eine große, begeisterungsvolle und gelungene Feier!
Ein besonderer Dank gilt all den so fleißig zupackenden Ehrenamtlichen!
Informationen zum Thema des Weltgebetstags 2015 gibt es hier...

Fotos 1-9: D. Holey. 10ff: R. Schulz

Weltgebetstag der Frauen 2014: Ägypten


Ägypten: Religion und Weltgebetstag

"In Ägypten sind über 90 % der Bevölkerung muslimisch (davon rund 99 % Sunniten und 1 % Schiiten). Die Schätzungen über den christlichen Bevölkerungsanteil schwanken stark zwischen 6 und 15 % (davon ist der Großteil koptisch-orthodox). Rund 2 % der Ägypterinnen und Ägypter werden zu den sogenannten sonstigen Religionen gerechnet.
Die spannende Geschichte des Landes am Nil begann lange vor biblischen Zeiten und ist zugleich eng mit der christlichen Religion verwoben. In Abu Serga, einer der ältesten koptischen Kirchen in Ägypten, fanden laut Überlieferungen Maria, Josef und Jesus Zuflucht. Dieser Aufenthalt der Heiligen Familie in Ägypten spielt im religiösen Leben der dortigen koptischen Christinnen und Christen bis heute eine bedeutende Rolle.
Der Weltgebetstag wurde in Ägypten erstmalig im Jahr 1928 gefeiert. Damals begannen Frauen aus der Presbyterianischen Kirche, die auch als Koptisch-Evangelische Kirche bekannt ist, sich der internationalen Gebetsbewegung anzuschließen. Andere christliche Konfessionen folgten und im Jahr 1940 wurde bereits in vielen Kirchengemeinden in ganz Ägypten der Weltgebetstag gefeiert. Im Jahr 1970 schlossen sich mehrere Ägypterinnen und Zugezogene unterschiedlicher christlicher Konfessionen zu einer Gruppe zusammen, die u.a. den Weltgebetstag 1975 aus Ägypten vorbereitete. Aus dieser „Ökumenischen Gemeinschaft von Frauen“ ging schließlich das Weltgebetstagskomitee Ägypten hervor.
Gemeinsam haben rund 15 Frauen aus ganz Ägypten in den letzten Jahren die Gottesdienstordnung „Wasserströme in der Wüste“ zum Weltgebetstag 2014 geschrieben. Sie gehören verschiedenen Kirchen der drei großen Konfessionsfamilien orthodox, katholisch und protestantisch an (z. B. koptisch-orthodox, römisch-katholisch, koptisch-katholisch, koptisch-evangelisch, anglikanisch bzw. episkopal)."

Zitiert aus der Internetseite des WGT

Weltgebetstag der Frauen 2013: Frankreich

Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen. Das Thema des Weltgebetstages wurde vom ökumenischen Team in der Kath. Marienkirche gestaltet. Ein besonderer Dank ging an Frau Weber für 25 Jahre Mitarbeit im Team. Anschließend konnten im Gemeindehaus französische Spezialitäten gekostet werden.

Weltgebetstag der Frauen 2012: Malaysia

Die Gottesdienstordnung des Weltgebetstages wurde in diesem Jahr von Frauen aus Malaysia geschrieben. Das ökumenische Vorbereitungsteam gestaltete die Gebete und Lieder sowie ein Anspiel zum Leben einer malaysischen Haushaltshilfe. In der Predigt zum Gebet wurde auch über Oelschlegels aus Büchelberg berichtet, die auf Borneo leben und dort "für Gerechtigkeit aufstehen".

Anschließend wurden im Gemeindehaus delikate Häppchen angeboten.

Weltgebetstag der Frauen 2011: Chile

Die Frauen trafen sich in diesem Jahr in der röm.-kath. Kirche zum Weltgebetstagsgottesdienst. Die Liturgie stammte von Frauen aus Chile. Im Anschluss gab es landestypisches Essen im Lutherhaus

Zum Bild:

"Die 77-jährige Bäuerin Norma Ulloa aus Copiulemu in der Nähe der Stadt Concepción hat das Bild des Weltgebetstages 2011 als einen Wandteppich (Arpillera) gestickt. In leuchtenden Farben hat sie das Thema „Wie viele Brote habt ihr?“ mit chilenischer Lebensart verbunden. Wir sehen ein vielschichtiges Bild: Szenische Darstellungen aus dem Leben Jesu verbinden sich mit chilenischen Weizenfeldern und Pferden, die den Weizen dreschen. Wir sehen im oberen Teil des Bildes Jesus im Gebet und die schlafenden Jünger. Immer wieder zog sich Jesus in die Stille zurück, zum Gespräch mit Gott, seinem liebenden Vater. So empfing er die Kraft zum Heilen, die Kraft, das kommende Leid zu durchstehen. So konnte er nach Dank und Lobpreis mit den Menschen teilen. Und „alle wurden satt“. Satt werden wollen auch die Menschen in Chile. Ein blühendes Weizenfeld, Stroh dreschende Pferde, ein voller Brotkorb: Das Lebensmittel in Chile ist Brot. Gott hat den Chileninnen und Chilenen ein wunderbares und fruchtbares Land gegeben. Menschen, gekleidet in den bunten Farben des Landes, stehen hoffnungsvoll wartend, dass auch sie etwas von dieser Fülle erhalten.
Norma Ulloa starb wenige Wochen nach dem Erdbeben im Frühjahr 2010. Ihr Bild lebt fort und prägte den Weltgebetstag 2011."

Zitiert aus der Internetseite des WGT

Weltgebetstag der Frauen 2010: Kamerun

Alles, was Atem hat, lobe Gott! Unter dieses Motto stellten die Frauen aus Kamerun die Weltgebetstagsordnung. Das Gottesdienstteam stellte anschaulich dar, wenn Schuldsteine unter das Kreuz gelegt werden und brennende Kerzen die Herzen erhellen, ist es möglich, Gott bei jedem Atemzug zu loben.

Im Lutherhaus kosteten die Besucherinnen landestypische Spezialitäten. Bilder informierten über das Leben der Frauen in Kamerun.

Weltgebetstag der Frauen 2009: Papua-Neuguinea

Viele sind wir, doch eins in Christus

Frau Weber begrüßte in der Marienkirche zum Weltgebetstag, dessen Liturgie von Frauen aus Papua-Neuguinea ausgearbeitet wurde. Zu Beginn bekam jede Frau einen Stein, der symbolisch für alles Belastende im Leben steht. Dieser Stein konnte während des Gottesdienstes wieder abgegeben und unter das Kreuz gelegt werden. 

Anschließend gab es im Lutherhaus Mary's Beans und Huhn in Kokosmilch zu probieren. Mit Bildern wurde über Land und Leute informiert.

 

Weltgebetstag der Frauen 2008 (I:) Guyana

Weltgebetstag der Frauen 2008 (II): Guyana