
Gabriele Löder, Mutter von drei erwachsenen Kindern und Dipl.-Psychologin, arbeitet schon lange bei der Frauenarbeit im Dekanat mit. Sie gehört dem Team der Dekanatsfrauen schon fast 20 Jahre an. 2007 hat sie sich überzeugen lassen und sich für das Amt der Frauenbeauftragten bis zur nächsten Wahl 2012 zur Verfügung gestellt.
Barbara Kallert, ebenfalls Mutter von drei erwachsenen Kindern und Fachkraft für Bürokommunikation hat den Anstoß für die Mitgliedschaft zur Frauenbeauftragten von ihrer damaligen Pfarrerin in Weißenkirchberg, Frau Marquardt, erhalten. Auch die Gespräche mit dem ehemaligen Umweltpfarrer Henning überzeugten sie, sich in dieses Team einzubringen. Seit 2007 ist sie in diesem Ehrenamt dabei.
Der Ursprung der Dekanatsfrauen liegt im Jahre 1989. Zuvor gab es jährlich einen Landfrauentag. Im Wandel der Zeit wurden immer mehr Frauen berufstätig und konnten sich nur am Wochenende einen "freien" Tag einrichten. Daher wurde der Dekanatsfrauentag eingeführt, damit auch die berufstätigen Frauen teilnehmen konnten. Früher fand der Dekanatsfrauentag an zwei Tagen statt: Freitagabend (z.B. mit Kabarett oder Vortrag), am Samstagvormittag wurde dann nach einem Frühstück in Kleingruppen zum Thema gearbeitet. Mit der Zeit wurde der Samstagvormittag aber immer weniger besucht, da die Frauen ihr Wochenende anders planen wollten und mussten.
Deswegen haben wir die Anregung zum "Kleinen Menü bei Kerzenschein" aufgenommen und den zweiten Tag als Gottesdiensttag zeitlich vom ersten getrennt; damit sich die Dekanatsfrauenarbeit über einen längeren Zeitraum im Jahr bemerkbar macht und nicht nur mit einer großen Veranstaltung im Frühjahr. Während dieser Projekte zeigt das tatkräftige Team seine Fähigkeiten.
"Einige Wochen vorher ist es ziemlich stressig und zeitaufwendig; jedoch macht es unheimlich großen Spaß, verschiedene Ideen zu sammeln, die große Zahl der einzelnen Talente zu bestaunen und zu wissen, dass man anderen Frauen und sich selbst etwas Gutes tut", so Barbara Kallert. "Teamwork ist das Wichtigste, damit alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Miteinander - nicht alleine, das ist unser Motto."
Das "kleine Menü bei Kerzenschein" hat großen Zulauf auch bei jüngeren Frauen. Darum lädt Frau Löder ein: "Die Kirche ist groß genug, es könnten noch mehr Frauen am Gottesdienst der Frauen im Herbst teilnehmen." (Freitag, 23.Oktober in Mitteldachstetten um 19.30 Uhr zum Thema Schönheit)
Lassen wir uns überraschen, denn mit viel Freude, Spaß und Engagement lässt sich das 15-köpfige Team jedes Jahr für über 100 Frauen aus dem Dekanat etwas "Schönes" einfallen.