Evangelische Kindertagesstätte „Regenbogen / Kleiner Regenbogen“

Konzept

 

Das teiloffene Konzept 

Wir arbeiten nach dem teiloffenen Konzept. Was bedeutet teiloffen? In der teiloffenen Arbeit wird das ganze Haus zum Erfahrungs- und Lernort. Ein gemeinsamer Start und feste Rituale bieten den Kindern Orientierung und Sicherheit im Alltag. Jedes Kind hat daher einen festen Platz und Bezugspersonen in seiner Stammgruppe. In dieser kommt jedes Kind morgens in Ruhe an, startet dort mit dem gemeinsamen Morgenkreis und trifft sich dann wieder zum Abschluss des Vormittags. In der Zwischenzeit ist „Freispielzeit“ oder es finden verschiedene pädagogische Angebote statt. Ganz individuell können die Kinder in der Freispielzeit entscheiden wo, mit wem und wie lange sie sich in dieser Zeit zum Spielen aufhalten möchten.  

 

 

So sieht der Alltag in den verschiedenen Bereichen aus:

 

In der KiTa „Regenbogen“ am Gasberg ...

 

... im Regelbereich

Jede Gruppe ist vom Grundaufbau gleich ausgestattet:

  • Tisch- und Konstruktionsspielen, Puppenecke, eine Bauecke und eine Lese- und Kuschelecke.
  • Am Esstisch in ihrer Stammgruppe können die Kinder frei wählen wann und mit wem sie frühstücken wollen.

Außer ihrer Stammgruppe stehen den Kindern auch alle anderen Gruppenräume, deren dazu gehörigen Nebenräume und die bespielbaren Gänge und Räume zur Verfügung (siehe Bilder „Unsere Häuser"):

  • Baustelle, Atelier, Verkehrslandschaft
  • Bällebad, Verkleidungsecke, Kaufladen, Auto Parcours im Zimmer Kunterbunt

 

Besonderheiten am Vormittag:

  • Turnen der einzelnen Regelgruppen in der nahegelegenen „alten“ Turnhalle, die ausreichend Platz für die wöchentliche Turnstunde bietet.
  • Draußentage, Spaziergänge oder Spielplatzbesuche.       

Mittagszeit:

  • Zum Mittagessen treffen sich die Kinder in unserer Mensa. Mittagessen kann man beim Catering-Service bestellen oder Mitgebrachtes von Zuhause aufwärmen lassen.
  • Nach dem Mittagessen ist die Zeit, in der sich die Kinder in ihre Gruppe für die Mittagsruhe zurückziehen, denn auch Kinder brauchen Ruhephasen, um sich vom bisherigen Trubel zu erholen und Kräfte zu sammeln.

Nachmittagsprogramme: 

  • Von Montag bis Donnerstag bieten wir den Kindern im Regelbereich ein festes Nachmittagsprogramm an. Die Eltern können hier täglich entscheiden, ob Ihr Kind an diesem Angebot teilnehmen soll oder nicht.
  • Montags haben die 4-5-Jährigen die Möglichkeit das „Zahlenland“ zu besuchen. Spielerisch lernen die Kinder die Zahlen von eins bis zehn kennen und gehen gemeinsam mit dem Zahlenkobold und der Zahlenfee auf Entdeckungsreise.
  • Am Dienstag steht für alle Vorschulkinder der „Vorschulclub“ auf dem Plan. Mit verschiedensten spielerischen Übungen und Angeboten versuchen wir die Grundbedürfnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen unserer künftigen Schulkinder aufzubauen und auf dem Weg zur Schule zu stärken.
  • Abwechselnd im zweiwöchigen Rhythmus werden mittwochs entweder die „Yoga-Kids“ oder die „Mini-Köche“ angeboten. Yoga hilft Kindern, Körper, Geist und Seele zu verbinden. Bei einfachen und sanften Yoga-Übungen entwickeln und erleben Kinder ein Körper- und Raumgefühl, das auch zum körperlichen Wohlbefinden beiträgt. Bei den Mini-Köchen werden gemeinsam bunte und leckere Gerichte oder Snacks zubereitet. Die Kinder werden während des ganzen Prozesses miteinbezogen und sind vom Vorbereiten bis hin zum Essen aktiv dabei.
  • Donnerstags findet der „Überraschungsnachmittag“ statt. Hier ist Platz für viele unterschiedliche Angebote und Aktionen, wie Klang- oder Mitmachgeschichten, Meditationen, Bastelangebote, Naturerlebnisse und vieles mehr.

 

... im Krippenbereich

Unsere Kleinsten haben auch hier ihre feste Stammgruppe mit den jeweiligen Bezugspersonen und ein geregelter Tagesablauf begleitet die Kinder durch den Tag.

Feste Rituale am Vormittag: 

  • Morgenkreis
  • gemeinsames Frühstücken

Auch in der Krippe hat das Freispiel einen hohen Stellenwert und die Kinder können ganz individuell wählen was, mit wem und wo sie spielen wollen und sammeln dadurch schon erste Erfahrungen zum teiloffenen Konzept:

  • Spielmöglichkeiten in den Gruppenräumen 
  • Gegenseitige Besuche in den Gruppen
  • Im gemeinsamen Gang turnen, klettern oder sich auf der Bewegungsbaustelle austoben

 

 
Im „Kleinen Regenbogen“ in der Sudetenstraße

Die Ausstattungen der Gruppenräume sind ähnlich der Gruppen am Gasberg. Tagesabläufe und Nachmittagsprogramme sind vom Aufbau größtenteils gleich.

Der Nebenraum der Regelgruppe wird flexibel eingesetzt, mal dient er als Verkleidungsecke oder der Autoteppich wird hervorgeholt. Genügend Platz für einen Auto-Parcours haben die Kinder im langgezogenen Gang. Auch in der Krippengruppe wird der Gang bespielt, z.B. auf einer Bewegungsbaustelle mit verschiedenen Ebenen und Materialien. 

Im „Kleinen Regenbogen“ findet die teiloffene Arbeit übergreifend zwischen dem Krippen- und Regelbereich statt:

  • Gemeinsamer Wochenstart
  • Zusammen frühstücken oder turnen
  • Spaziergänge oder spielen im Garten
 
 
Häuserübergreifendes Arbeiten

Häuserübergreifend werden gemeinsam Aktivitäten und Projekte geplant und durchgeführt.

Bei den vier Regelgruppen zählen darunter:

  • regelmäßige Aktionen zu unseren aktuellen Themen
  • Ausflüge
  • Waldwoche
  • Gemeinsam zubereitetes Frühstück
  • Andachten mit dem Besuch des Pfarrers im Haus oder Gottesdienste in der Kirche.

Feste Bestandteile für unsere Vorschulkinder in ihrem letzten KiTa-Jahr:

  • Besuch des Hallenbades
  • Unterrichtsbesuche in der Patenklasse der Schule 
  • Schulwegtraining mit der Polizei, „Erste-Hilfe“ mit dem roten Kreuz
  • Wunschtage (z.B. Kinder-Schminken, Wasserschlacht, Kino in der KiTa, etc.)
  • Übernachten in der KiTa 
  • Verabschiedung mit Abschiedsgottesdienst 

 

Bei den drei Krippengruppen zählen darunter: 

  • Gemeinsames Turnen
  • Andachten
  • Gemeinsames Musizieren der „Musikzwerge“
  • Ausflüge 
  • Wald-Vormittage 

 

Bei den besagten Projekten und Angeboten, geht es um die lebensnahe und ganzheitliche Erfahrung eines Themas, das sich oftmals sogar über das ganze Kindergartenjahr erstreckt. Passend zum jeweiligen Thema sammeln wir gemeinsam mit den Kindern Ideen und Wünsche für verschiedenste Aktivitäten. Diese werden dann beispielsweise altersspezifisch abgestimmt und gruppenübergreifend angeboten.

 

Eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern liegt uns am Herzen, um gemeinsam unser Ziel zu erreichen, den Kindern eine wertvolle, unvergessliche und behütete Kindergartenzeit zu bereiten, denn: 

„Niemand von uns kann so viel bewirken, wie wir alle miteinander!“