2017: Christen und Muslime

Was uns eint und was uns trennt.

Das Verhältnis der großen Schriftreligionen Judentum, Christentum und Islam stellte Pfarrer Dr. Oechslen, Landeskirchlicher Beauftragter für den interreligiösen Dialog und Islamfragen, von Beginn an unter den Blickwinkel, wie sich ihr Verhältnis geschichtlich entwickelt hat.

Der mit vielen Geschichten und Vergleichen aufgelockerte und verständliche Vortrag suchte auf diesem Weg Verständnis füreinander zu schaffen und Ängste abzubauen.

Am Ende gab es Gelegenheit für eine Fragerunde, die für vielfältige Rückfragen genutzt wurde.

2016: Heimat

Kirchlicher Aschermittwoch 2016

2015: Karriere um jeden Preis?

Kirchlicher Aschermittwoch 2015
Lutherhaus Leutershausen
Mittwoch, 25. Februar 2015, um 19:30 Uhr

Referent: Pfarrer Rainer Schulz

Karriere um jeden Preis?

Wie stehen wir zu denen, die scheinbar „ganz oben“ sind? Heilige, Päpste, Politiker, Künstler, Gelehrte, Stars und andere Prominente? Ganz oben sein: Das ist heute mehr denn je ein Ideal geworden. Doch ganz oben ist die Luft bekanntlich am dünnsten…
Wie geht es uns selber damit, ein Leben lang immer nur hoch hinauf zu sollen? Könnten wir stattdessen nicht einfach nur wir selber sein, nicht weniger, aber auch nicht mehr?
Passend zum Thema dieses Abends lädt Pfarrer Rainer Schulz dazu ein, einmal näher auf die ironische Luther-Darstellung des Künstlers Ottmar Hörl (*1950) zu schauen.
Die Skulptur steht seit Juni 2014 im Lutherhaus und zeigt den großen Reformator von Kopf bis Fuß in die Farbe Lila  getaucht...

 

Zum Bild: "Der Lutherkomplex"

Auf dem Weg der Lutherdekade 2017 hat die Installation "Martin Luther: Hier stehe ich…" des Projektkünstlers Ottmar Hörl Spuren hinterlassen. 800 farbige und metergroße Lutherzwerge, Reproduktionen von Schadows klassizistischer Luther-Bronze, haben im Sommer 2010 nicht nur den historischen Marktplatz Wittenbergs und die Berichte über das Lutherjahr gefüllt, sondern auch und gerade die Diskussion über Kunst, Ästhetik und Freiheit beseelt...

2014: Keine Zeit?

Keine Zeit?
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Zuviel zu tun? Nie fertig werden? Stress? Druck? Viele Menschen haben immer weniger Zeit - trotz moderner Technik, die das Leben einfacher machen soll. Zum "Kirchlichen Aschermittwoch" 2014 versammelte sich eine stattliche Zuhörerschaft, um solchen Erfahrungen nachzugehen.
Referent Pfr. Rainer Schulz lenkte den Blick auf den Umgang mit der Zeit in ganz unterschiedlichen Bereichen: im Leben im Kloster, im mittelalterlichem Internat, in den Denkstuben von Philosophen, Wissenschaftlern und Literaten, in Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft, sowie im Leben des einzelnen Menschen und dessen ganz persönliche Erfahrungen mit den Grenzen und zugleich den unfaßbaren Weiten des Lebens - ein Abend, der sich gedanklich zwischen Gestern, Heute, Morgen und dem Horizont von Zeit und Ewigkeit bewegte.
Gespräche am Rand schlossen sich dem Vortrag an: Wie lässt sich mein Leben so leben, dass der Satz "Ich habe keine Zeit" immer weniger gesagt werden muss? Was bedeutet es für mich, dass "meine Zeit in Gottes Händen steht"?

2013: Mode und Ethik

"Mode und Ethik" Todschicke Kleidung - zu welchem Preis?

Das Evangelische Bildungswerk im

Dekanat Leutershausen

lädt ein zum

 

Kirchlichen Aschermittwoch

am 20. Februar 2013 um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus Leutershausen, Kirchenplatz 8, Oberer Saal

 

"Mode und Ethik"

Todschicke Kleidung - zu welchem Preis?

 

Das Beispiel Bekleidung verdeutlicht die Mechanismen des globalisierten Welthandels: Firmen wie Adidas oder H&M unterhalten keine eigenen Fabriken. Sie lassen dort fertigen, wo es für sie am günstigsten ist. Über 100 Länder konkurrieren um diese Aufträge. Den Zuschlag erhält der, der am billigsten und am schnellsten liefern kann. Gespart wird beim schwächsten Glied dieser Kette - den NäherInnen. Elementare Arbeitsrechte werden ihnen vorenthalten. Sie dürfen selten zur Toilette und stehen unter enormen Leistungsdruck. Ihr Lohn reicht nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen - und das, obwohl sie viele Überstunden arbeiten. Mit 35 gelten die ArbeiterInnen als "verschlissen" Die Regierungen der Produktionsländer sind erpressbar mit der Drohung, den Standort zu wechseln und drücken beide Augen zu. Was bei der Produktion gespart wird, kann in die Werbung gesteckt werden. Alleine Adidas gibt im Jahr 2 Mrd. Euro dafür aus. Und die Rechnung geht auf: Adidas und Puma feierten in den letzten Jahren Rekordgewinne.

Die Christliche Initiative Romero macht in der "Kampagne für Saubere Kleidung" diese Zustände publik und versucht, das Image der Konzerne anzukratzen. Um ihr teuer erkauftes Ansehen nicht zu gefährden, müssen die Konzerne handeln. Einiges wurde schon erreicht, aber vieles bleibt auch noch zu tun.

 

Referent: Maik Pflaum

Christliche Initiative Romero, Nürnberg

 

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zu Rückfragen und zur Diskussion.

2011: Zukunft der Landwirtschaft

LEBENSMITTEL ODER ENERGIE? ZUKUNFT DER LANDWIRTSCHAFT.

Das Evangelische Bildungswerk
im Dekanat Leutershausen
lädt ein zum

Kirchlichen Aschermittwoch

am 16. März 2011
um 19.30 Uhr
im Lutherhaus Leutershausen

Referent ist Johann Sedlmeier.

Johann Sedlmeier ist ehemaliger Leiter der Landmaschinenschule in Triesdorf
und Geschäftsführer der MER (Mittelfränkische Gesellschaftzur Förderung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe e.V.)

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zu Rückfragen und zur Diskussion.

2010: Wasser

In Kooperation mit dem Friseursalon Wutz lud das EBW zum folgenden Vortrag ein:

Freitag, 22. Januar 2010

Wassergeheimnisse

Wasser übt seit Urzeiten einen faszinierenden Einfluss auf den Menschen aus. Sei es als Tauf- und Weihwasser, heilendes Wasser oder wichtigstes Lebensmittel. Im Vortrag ging es aber nicht so sehr um die Beschreibung und Darstellung bekannter Phänomene, sondern vorwiegend um deren wissenschaftliche Erklärungsversuche. Wasser als "Speicher- und Informations-System" ist  heute  ein spannendes Schlagwort in der Wasserforschung. Da sich Prof. Dr. Hoffmann seit vielen Jahren mit Fragen der Lebensmittelqualität und Gesundheit beschäftigt, ist für ihn die Wasserqualität von grundlegender Bedeutung, die er anhand staunenswerter Dokumentationen und Forschungsergebnisse vorstellen konnte.