St. Mauritius

Alter: ca. 520 Jahre
Baustil: Renaissance

Besonderheiten:

renoviertes, barockes Interieur,
Altarbild aus dem 19. Jahrhundert, restaurierter Taufstein,
ehemalige Familiengruft der Seckendorffs,
Sandsteinepitaphien der Herren von Seckendorff,
Renaissanceportal

Geschichte der Kirche

Die Ursprünge der St. Mauritius-Kirche reichen bis ins Jahr 1495 zurück. Die Entstehung der St. Mauritius-Kirche ist eng mit dem ehemaligen Seckendorffschen Schloss in Jochsberg verknüpft.
So entstand bereits im Jahr 1339 zunächst im Schloss eine Kapelle mit Ewigmesse. Der Bau der St. Mauritius-Kirche am heutigen Ort fand zwischen 1495 und 1521 statt.
Die Gesamtfertigstellung ist relativ sicher auf das Jahr 1527 zu datieren. Die Reformation wurde schon früh in Jochsberg eingeführt.
Seit der Kirchengründung war in Jochsberg bis zum Jahr 2000 stets ein eigener Geistlicher eingesetzt.
Es darf noch erwähnt werden, dass der Kirchenpatron St. Mauritius eher ungewöhnlich für die fränkische Gegend ist. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Internet auf www.jochsberg.de.

Beschreibung der Kirche

Die kleine Saalkirche mit Westturm wurde im Renaissancestil errichtet. Um die Kirche herum befindet sich ein kleiner, ummauerter Kirchhofbereich, der heute nach Norden um einen neuen Friedhof erweitert ist.
Der Kirchenbau verfügt über einen Chor sowie spitzbögige Fenster und Türen. Der Kirchturm mit spitz zulaufendem Dach bringt es auf eine Höhe von 36 Metern.
Die beiden ältesten Glocken stammen aus dem Jahr 1592 und verrichten noch heute ihren Dienst. Eine dritte Glocke wurde im Jahr 1991 gestiftet.
Unter dem Altar befindet sich die Familiengruft der Seckendorffs, sie ist heute aber nahezu unkenntlich.
Das Interieur wurde bei der letzten Restaurierung vor 10 Jahren in grau-blauen Tönen barockisiert. Auch äußerlich wurde die Kirche in den Jahren 1988-92 renoviert. Besonders erwähnenswert ist das Chorgestühl mit Tier- und Jagdschnitzereien, ein großflächiges Altarbild eines Ansbacher Malers aus dem 18. Jahrhundert sowie die Sandsteinepitaphien am Eingang der Kirche. Letztere wurden leider durch den Lauf der Zeit stark in Mitleidenschaft gezogen und werden Stück für Stück restauriert.
Eine herausragende Stellung nimmt das Renaissanceportal am Eingang zum Kirchhof ein. Es wurde im 16. Jahrhundert errichtet und gilt als weit und breit einmaliges Beispiel für die Baukunst der Renaissance. Es wurde 1995-96 - unter enormem finanziellen Aufwand der Kirchengemeinde - restauriert.
Nähere Informationen finden Sie in der Kirchenbroschüre, die in der Kirche für Sie bereitliegt.
Die Kirche ist in der Regel an Samstagen und Sonntagen geöffnet. Schlüssel liegen neben der Kirche bei Frau Latteier, Dorfplatz 10, bereit.

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